Reise 2018  Fidschi


FIDSCHI - Viti Levu

19. Juli 2018

Mamanuca Islands - Qalito 

Verschollen in einer Traumdestination

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65 freistehende, schilfgedeckte Buren (Hütten), eingebettet in dichten Palmendschungel wie ein originales Fidschidorf -

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Swimmingpools, Tennisplätze, Volleyball- und jede Art von Wassersportaktivitäten werden angeboten, 

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3 Restaurants, 4 Bars und vor der Tür ein feinkörniger, weisser Sandstrand und der tiefblaue Pazifik - wir befinden uns im berühmten Castaway Island Resort! 

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Der Preis pro Nacht? Heute könnten wir ein Schnäppchen um 600 Euro ergattern, so steht es im Internet. Das brauchen wir aber nicht, denn wir haben ja unsere eigene Yacht mitgebracht! Cayenne ankert mutterseelenallein nur wenige Minuten vor dem Resort, auf 10m Tiefe. Der Anker liegt im Sand und der nächste Korallenstock in 200 m Entfernung.

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Der Empfang von den Damen an der Rezeption ist freundlich und zuvorkommen. Selbstverständlich sind wir Segler willkommen und können gerne in ihren Restaurants unser Abendessen einnehmen. 

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Die Insel auf der wir uns befinden heißt Qalito, das Resort hat den Namen vom berühmten Film „Cast Away“, (Verschollen) der mit Tom Hanks 2000 ganz in der Nähe auf dem unbewohnten Inselchen Monuriki gedreht wurde. 

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Entzückend vermitteln die kleinen Hütten Südseeflair:

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Die Location ist mit ihrer romantischen Atmosphäre natürlich wie geschaffen für Frischverliebte, 

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jene, die Erholung vom Stress des Alltags suchen, 

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oder solche, die den Schritt fürs Leben wagen wollen….

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Die Hochzeitszeremonie findet heute für 3 Paare statt - kurz vor Sonnenuntergang: 

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Hab ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich es sehr, sehr schön finde hier auf Fidschi?

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15. Juli 2018

Viti Levu - Mamanuca Islands 

Malolo Lai Lai - Musket Cove

Fidschi zieht uns in seinen Bann

Der Name eilt dieser wunderschönen Inselgruppe voraus - Mamanuca Islands! Diese knapp ein Dutzend Inseln liegen an der Westküste Viti Levus. Wir haben viel gehört und viel gelesen über diese Inselgruppe und glauben zu wissen, was uns hier erwartet. Dennoch werden wir überrascht - es ist noch viel, viel schöner, als wir es uns erhofft hatten. 

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Malolo Lai Lai wird auch Plantation Island genannt. Nachdem hier Mitte des 19. Jahrhunderts Baumwolle angepflanzt wurde, hat man die Insel für einige Jahrzehnte an eine chinesische Familie verpachtet, die hier Kokosnüsse anbaute und Copra herstellte. 

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Dann wurde das Land noch einmal verkauft und die neuen Eigentümer bauten eine Landebahn und ein Resort, das 6 Zimmer zu vermieten hatte. Das war um 1970. Nur 5 Jahre später standen 12 kleine Hütten zur Vermietung bereit (sogenannte Buren).

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Heute gibt es hier mehrere Resorts. Vor der Musket Cove gibt es einige Moorings für die Segler. Umgerechnet 8 Euro bezahlt man für die Nacht und für 4 Euro pro Person ist man Mitglied im Yacht Club - lebenslang! Mit dieser Mitgliedschaft erkauft man sich auch den Eintritt für das Resort und den hauseigenen Swimmingpool. 

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Schon sehr gemütlich hier, da kommt wirklich Urlaubsfeeling auf ;-) 

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Dann gibt es u.a. auch noch eine kleine Hütte, die besonders beliebt bei den Seglern ist. Man kann gegen eine minimale Gebühr die BBQ´s benutzen, bekommt neben eiskalten Getränken zu vernünftigen Preisen auch noch gratis Teller und Besteck zur Verfügung gestellt. 

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Fast täglich sind wir in dieser idyllischen Bar, barfuss, vertreten, um uns mit Freunden zum Sundowner oder Grillen zusammen zu setzen. 

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Unseren ersten Ausflug machen wir natürlich sofort zum Riff, wir können es schon gar nicht mehr erwarten endlich in dieses glasklare Wasser zu springen.

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Und wir finden tatsächlich auch eine schöne Unterwasserwelt vor. 

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Das ist doch wirklich das richtige Wasser zum Schnorcheln - wenn auch noch etwas kalt für mich: 25 Grad Celsius hat es angeblich - gefühlte 18 für mich….ich muss mich wohl erst akklimatisieren. 

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Bei Niedrigwasser können wir um die Insel herumspazieren, die natürlich auch vulkanischen Ursprungs ist. 

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Es ist Mittagszeit und ziemlich heiss auf diesem Lavagestein. Die 2 Stunden, die wir quasi in der prallen Sonne marschieren, sind dann doch recht mühsam.

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Aber es hat sich gelohnt, finden wir beide….

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Auf dem Rückweg kommen wir noch bei der 160 ha grossen organischen Farm vorbei, die es seit 2000 hier gibt. Die Farm versorgt vor allem die Resorts und man kann diese lokalen Produkte auch in einem kleinen Shop in der Musket Cove Marina erwerben. 

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Gemeinsam mit unseren österreichischen Freunden von der Blue Lilly wollen wir dann auch noch den höchsten Berg der Gegend erklimmen. Das Dingi von Lydia und Hannes ist wesentlich leichter als unseres und so bieten uns die beiden an, mit ihnen mitzufahren. Wohl wissend, dass wir das Beiboot, bedingt durch Ebbe und Flut, wohl ein paar Meter tragen müssen. 

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Wir kommen an einer kleinen, armseligen Siedlung vorbei und freuen uns über die fröhlichen Bula-Rufe, die uns schon von weitem entgegenschallen.  Man fühlt sich wirklich sehr willkommen hier. 

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Faszinierend ist es immer wieder zu erkennen, wie glücklich diese Menschen hier sind, mit dem wenigen, das sie besitzen. 

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Dann ziehen wir unsere festen Schuhe an und marschieren querfeldein. 

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Das Gras ist fast 1 Meter hoch, die Sonne steht am Zenit und es geht stetig bergauf! Alle paar Minuten machen wir eine Verschnaufpause, trinken etwas und genießen die Aussicht.  

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Und was für eine tolle Sicht man von hier oben hat - auf unsere Schiffe

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und auf die andere Seite der Bucht, wo ein Dorf im Tal angesiedelt ist. 

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Dort, wo der Sender steht, gibt es endlich auch ein schattiges Plätzchen und dort geben Hannes und ich dann auch w.o. Unsere sportlichen Freunde nehmen noch die letzten beiden Hügel in Angriff. Ich blicke ihnen anerkennend hinterher, wie sie da flotten Schrittes losmarschieren. „Sind ja auch noch etwas jünger als wir“,  - die Ausrede klingt nicht wirklich gut in meinen Ohren und ich nehme mir ganz fest vor, meinen inneren Schweinehund nun öfter etwas mehr herauszufordern! 

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Auf dem Rückweg besuchen wir noch einmal Manassa. Der relativ junge Mann sitzt seit Ewigkeiten, wie er sagt, im Rollstuhl. Er hatte in seiner Jugend einen Reitunfall. Lydia und Hannes hatten ihn gestern schon kennengelernt und uns von ihm erzählt und so haben wir ihm heute ein paar Geschenke mitgebracht.  Unsere Freunde übergeben ihm Kavawurzeln und Tabak und ich habe ihm ein paar Hemden und Hosen von Hannes mitgebracht. Er freut sich offensichtlich sehr über unsere Mitbringsel und bittet uns auf seine Veranda. Dort plaudert er über seine Familie, (seine Frau arbeitet im Resort, sein Sohn lebt bei Verwandten in Suva, um dort die Highschool zu besuchen), seinen Alltag (vor allem mit Touristen quatschen oder fern sehen), und erzählt uns ein paar mythische Geschichten von Fidschi (von den Teufeln, die die Lichter auf eine Insel hier verschleppten, damit die Japaner ihre Schiffe auf die Riffe lenkten….)

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Dann wollen wir aber zurück auf unsere Boote. Die Sonne und die Wanderung hat uns ziemlich ermüdet und wir freuen uns auf eine kühle Dusche und ein Nickerchen. 

Irgendwie haben wir uns aber verkalkuliert mit der Zeit. Es herrscht gerade absolute Ebbe und zwischen dem Dingi und unseren Schiffen ist kaum Wasser. 

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Keiner hat Lust stundenlange zu warten, bis das Wasser zurückkommt und so bleibt nur noch der mühsame Plan B: Statt dass uns das Beiboot fährt, tragen wir es über matschigen, sandigen Boden….

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Unsere neuen liebgewonnenen österreichischen Freunde von der Blue Lilly werden morgen weiterfahren. Sie werden schon bald nach Vanuatu ausklarieren und wollen schon nächstes Jahr wieder in der Heimat sein, mit dem eigenen Kiel! Ein sehr enges Zeitfenster und so drängt Hannes auf Aufbruch. Wir verbringen einen letzten gemeinsamen Abend mit den beiden und wieder einmal fällt es uns schwer Abschied zu nehmen. Man trifft nicht so bald auf Menschen, die einem auf Anhieb so sympathisch sind und wo die Chemie so stimmt! 

Fair winds, smooth seas und alles Liebe der Segelyacht Blue Lilly und seiner tollen Crew Hannes und Lydia!

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Die SY Blue Lilly: 

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11. Juli 2018 

Viti Levu - Saweni Beach

Von der zuckersüssen Inselarbeit, wie man meinen Hannes einwickelt und der vorbildlichen Säuberungsaktion der SY Enough

Nachdem wir eine Woche die Annehmlichkeiten der Marina Vuda Point genossen haben verholen wir uns wenige Seemeilen und ankern 2 Nächte vor dem idyllischen Sandstrand vom Saweni Beach. Was uns sofort negativ auffällt ist das viele Plastik, das auch hier überall herumliegt. Wir wollen nochmal in die Stadt nach Lautoka zum Einkaufen, aber ich nehme mir vor, nach der Rückkehr mindestens einen Sack voll Müll einzusammeln und ihn zu entsorgen.

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Der Bus hat eine Haltestelle an der Hauptstraße und diese liegt ca. 30 Gehminuten von unserem Anlandeplatz mit dem Dingi. Es ist Mittag und ziemlich heiß - da scheint die Strecke auf der staubigen Schotterstrasse gleich noch einmal so lange zu werden. 

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(Zuckerrohrfelder und Bananenfelder nebeneinander)

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Auch hier in Saweni Beach sehen wir Eisenbahngleise, die von den Zuckerrohrplantagen nach Lautoka münden. 22.000 Menschen leben auf dieser Insel übrigens vom Zucker!

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Wir haben Glück und Seglerkollegen kommen gerade mit einem Taxi vom Einkauf zurück! Besser hätten wir das nicht timen können! In Lautoka schaffe ich es dann endlich in einem winzigen Laden eine Batterie, einen Stift und ein Band für meine „Inseluhr“ zu bekommen. Es war mein 5. Anlauf und in allen anderen, grösseren Geschäften hat man mir erklärt, dass meine benötigte Batterie leider momentan „out of stock“ sei. 

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Hannes bereitet sich auf seine Vorstellung auf den entlegeneren Inseln bei den Häuptlingen vor. Es gibt einige Benimm-Dich-Regeln und die wollen wir einhalten. So gehört es sich u.a. nicht in Shorts ein Dorf zu betreten. Ein Bula Hemd haben wir schon im Schrank, jetzt gilt es sich noch so einen Wickelrock, den sich die Fidschianer traditionell um die Hüfte binden, zu besorgen. Sulu heißt das Ding und die hübsche Südseedame hat ihre helle Freude dabei, meinem Hannes zu erklären, wie man sowas anzieht und wickelt ihn geschickt und gekonnt ein.  

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Wir besuchen noch einmal den Markt und besorgen uns noch ein paar Gastgeschenke für die Chiefs. Auch das gehört zum guten Ton. Am besten bringt man Kavawurzeln.

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Das sind die Wurzeln des Pfefferstrauches und werden für die traditionelle Sevusevu Zeremonie verwendet. Davon aber mehr, wenn wir so etwas einmal miterlebt haben. 

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Wir kaufen ein paar Päckchen zu je 30 Fidschidollar und werden gefragt, ob wir das Kava als Geschenk verpackt haben wollen für die Inseln. Ja? Dann sieht das nämlich so aus - links, das Mitbringsel, hübsch in Zeitungspapier eingewickelt...

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4 Stunden später sind wir wieder zurück am Strand. Mir fällt sofort auf, dass kaum Müll herumliegt und rätsle gerade, ob das etwas mit der Hochzeit zu tun haben könnte, die offensichtlich bald hier stattfinden wird.

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Wir sehen ein großes Feuer am Ende des Strandes und einige Segler dort versammelt. Jeff kommt gerade mit ein paar kalten Getränken daher. Er stammt aus Kalifornien und segelt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen um die Welt. Wir kennen die sympathische Familie schon seit Tonga und haben uns auch in Neuseeland wieder getroffen. Jetzt ankert er mit seiner Enough neben uns und klärt uns auf. 

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Die Hochzeit haben wir versäumt, die hat bereits stattgefunden. Aber den Strand hat er in den letzten Stunden mit seinen Jungs und seiner Frau gesäubert. "Es ist wohl nicht die allerbeste Idee, den Müll hier zu verbrennen",meint er, "aber wenn ich ihn in Säcken ins Dorf trage, dann landet er sicher spätestens nächste Woche wieder hier am Strand oder liegt im Meer. Somit haben wir uns für das kleinere Übel entschieden."

Die Menschen hier sind leider nicht aufgeklärt, was die richtige Entsorgung des Mülls angeht. Schon seit ewiger Zeit hat man den Abfall in den Pazifik geworfen und der hat ihn verschluckt und verarbeitet. Dass war schon immer so …..

Dass sich die Art des Mülls in den letzten Jahrzehnten aber drastisch verändert hat und es nicht nur mehr Papier und Bioabfall ist, der in den Gewässern vor der Haustür landet, das scheint man auch hier irgendwie verschwitzt zu haben. 

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Ankerplatz vor Saweni Beach!

Aludosen, Plastikflaschen, -säcke - tüten wohin das Auge reicht. Unsere schönen blauen Meere sind überschwemmt von diesem Abfallprodukt, die Strände voll davon. 

Die Crew der Enough hat vorbildliche Arbeit geleistet und ich hoffe, dass wir alle gemeinsam mit etwas mehr Bewusstsein für diese globale Problematik dieser katastrophalen Entwicklung Herr werden. 


3. Juli 2018

VITI LEVU - Lautoka

Die Eindrücke, die in den ersten Tagen hier in Fidschi auf uns einwirken sind einfach überwältigend. Da gibt es zB Sonnenaufgänge, die mich schon aus dem Bett locken, noch lange bevor der Tag anbricht. Dann sitze ich im Cockpit mit meinem Kaffee und der Yogamatte im Arm und warte in der Dunkelheit. Warte bis der orangegelbe Ball endlich seine ersten Fühler ausstreckt und dann die Palmen und den Hafen mit seinen Schiffen für ein paar Sekunden in dieses bezaubernde Licht taucht. Dann bin ich selig berührt, glücklich und unendlich dankbar!

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Lautoka ist die zweitgrößte Stadt Fidschis und die größte Zuckermetropole der südlichen Erdhalbkugel. Hier wird auch täglich ein Markt abgehalten, an dem am Samstag besonders große Betriebsamkeit herrscht. Es sind besonders viele Menschen anwesend und viele Frauen tragen einen wunderschönen Sari. Fast die Hälfte der Bewohner Fidschis sind Inder! Im 19. Jahrhundert holten die Kolonialherren indische Männer ins Land, weil die Fidschianer nicht wirklich für Arbeit zu begeistern waren. 

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Das Angebot an Obst, Gemüse und Gewürzen ist riesig und alles, was nicht importiert wird ist spottbillig. 3 Ananas bekommt man schon für 2 Euro, 3 Gurken, 7 Sternfrüchte, 5 Passionsfrüchte  für je 40 Eurocent, 1 Rotkohl aus Neuseeland hingegen kostet fast 20 Euro. 

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Wir flanieren durch die Halle und wenn wir irgendwo was kaufen, dann müssen wir zuerst einmal erzählen, woher wir kommen und es wird etwas geplaudert. Die Menschen sind so freundlich und herzlich und diese Gastfreundschaft und Liebenswürdigkeit scheint so glaubwürdig und authentisch, dass wir uns wirklich willkommen fühlen in diesem Land.  Ein herrliches Gefühl!

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Die Vuda Marina bietet alles, was ein Segler benötigt. Es gibt zwei Travellift für Haul Out, (63 Tonnen) eine Wäscherei, ein Restaurant, 1 General Store und 1 Geschäft, das Bootszubehör anbietet.  

Die Duschen sind blitzsauber und neu (1 davon) und ich glaube wir bezahlen ca. 20 Euro Liegegebühr pro Tag. Autos können angemietet werden und die Marina hat einen eigenen Taxistand vor der Tür. Die 20 Minütige Fahrt nach Lautoka kostet 15 Fidschi Dollar die Strecke (6 Euro). Wir haben uns gestern einen Taxifahrer gemietet, der uns zu einigen Destinationen brachte, weil wir einen Großeinkauf tätigten. Insgesamt waren wir etwas mehr als 2 Stunden mit ihm unterwegs und haben dann 45 Fidschi-Dollar bezahlt. 

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Den Sonntag verbrachten wir mit unseren Freunden Silvia und Benu von der Quo Vadis. Die beiden Schweizer hatten ein Auto gemietet und uns etwas durch die Gegend kutschiert. Sie zeigten uns die Insel Denarau mit ihren sieben Luxushotels, die mit einer kleinen Brücke mit der Hauptinsel verbunden ist. Hier gibt es eine Golfanlage und einen Yachthafen, der von einem japanischen Investor für 250 Millionen Euro erbaut wurde. 

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Yachthafen und Golfplatz

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Modern und amerikanisch liegen hier die riesigen stilvollen Hotels in einer gigantischen Parklandschaft und es gibt eine super tolle Shoppingmall. Hannes hat ja in den letzten 10 Monaten 3 Kleidergrößen abgespeckt und wirkte in den alten Klamotten schon sehr verloren. Zum Glück war er in Probierlaune und so konnten Silvia und ich ihn mit einer neuen Sommergarderobe ausstatten.  

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In der Marina spielte am Nachmittag eine Band und so beschlossen wir dort unseren Lunch einzunehmen. Die Band war sensationell gut. Leider ist das Internet zu schlecht, sonst hätte ich hier ein Video eingefügt, um Euch eine Kostprobe zu geben. Auch das Essen ist hervorragend. Fleisch, Fisch, Pizza - es gibt alles und auch meine doch oft sehr speziellen Wünsche und Anforderungen an die Küche werden hier erfüllt.  

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Wir lassen diesen eindrucksvollen Tag mit ein paar Fläschchen Sauvignon ausklingen, genießen die Musik und den hier so üblichen traumhaften Sonnenuntergang.

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30. Juni 2018

Video zu unserer Überfahrt von NZ nach Fidschi!

29. Juni 2018

BULA - Fidschi!

„Irgendwo auf Wolke 7….."

Nach 1288 Seemeilen, 16 Tagen 6 Stunden und 30 Minuten auf See (6 wunderschöne Tage davon verbringen wir im Minerva Riff) hängt Cayenne an der Boje vor der Einfahrt zur Vuda Point Marina in Fidschi und wir warten auf weitere Anweisung der Behörden! 

2 Stunden später ordert man uns ans Zolldock in den Hafen. Bevor die Behörden an Bord kommen, um uns einzuklarieren, werden wir aber noch von einer Gruppe Fidschianer mit einem Ständchen begrüsst und willkommen geheißen. So viel Zeit muss sein! 

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Die Formalitäten sind  innerhalb von ca. 1 1/2 Stunden abgeschlossen, Kosten hierfür ca. EUR 140,—. Wir sind angekommen und offiziell in Fidschi einklariert!     B U L A - (Willkommen, Hallo) Bula! tönt es nun aus allen Richtungen und strahlend weiße Zähnen blitzen aus lachenden Gesichtern! Die Menschen sind ziemlich dunkelhäutig und auf den ersten Blick schon mal extrem freundlich!

1 Film sagt mehr als tausend Worte und so haben wir für euch 2 kleine Videos von der Überfahrt von Neuseeland nach Fidschi vorbereitet. 

Der erste Teil ist bereits fertig und kann (Internetverbindung vorausgesetzt) auf Youtube angesehen werden. Den Teil II unserer Überfahrt mit dem Zwischenstop im Minerva Riff werden wir dann irgendwann im Laufe der nächsten Tage vollenden und ins Netz stellen.  

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Fidschi - Vuda Point Marina auf Viti Levu : Blick auf die Ein-Ausfahrt mit dem Zolldock, die Büros, das Restaurant und die strohgedeckte Bar.

Südseefeeling pur - wir sind grad wieder mal irgendwo auf Wolke 7 zu finden, falls uns wer sucht ;-)