Reise 2020 


Österreich

03. Jänner 2020

Neujahrsbericht aus Graz 

Es sind nicht die äußeren Umstände, die das Leben verändern, sondern die inneren Veränderungen, die sich im Leben äußern

Allen unseren lieben Lesern wünschen wir nachträglich ein aufregendes und glückliches Neues Jahr, Gesundheit, Lebensenergie und -freude und  vor allem ausreichend Zeit, um unsere schöne Welt mit all den Menschen, die einem etwas bedeuten, genießen zu können. 

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Wir haben in unserem letzten Bericht angedeutet, dass wir für ein wichtiges Ereignis nach Österreich fliegen werden. Ich will Euch nicht länger auf die Folter spannen, obwohl ich vermute, dass wohl die meisten von Euch erahnen konnten, worum es sich bei diesem großen, kleinen Geheimnis handeln wird.

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Am 18.12.2019 hat uns unsere Tochter zu sehr stolzen Großeltern gemacht. Unsere entzückende Enkeltochter ließ sich etwas bitten und bereitete uns schon vor ihrer Ankunft ein paar schlaflose Nächte. Unser Sophiechen war das schönste Weihnachtsgeschenk, das man sich vorstellen kann und macht uns überglücklich. 

Hannes hat gesundheitlich ja seit einem Jahr enorme Probleme. Vermutlich sind es immer noch die Folgen des Mückenstiches, welcher ihn im Dezember 2018 in Brisbane mit dem endemischen Barmah Forest Virus infiziert hatte. Hannes hat sich einen neuen Hausarzt gesucht und dieser hat, nachdem wieder einige Untersuchungen vorangegangen sind, eine „simple" Kortisontherapie verordnet. Der Rheumatologe und Hausarzt sind der Meinung, es könnte sich um eine Schuppenflechtenarthritis handeln, die Dermatologen schließen sowas aber aus.

Die Therapie schlug sofort extrem gut an und Hannes ist das erste Mal seit 12 Monaten (fast) schmerzfrei. Die Schwellungen an den Gelenken sind alle abgeklungen. Nun sind wir gespannt, ob die Symptome nach Absetzung des Hormons wiederkommen werden oder nicht. 

Wie auch immer. Hannes wird Mitte Jänner wieder nach Perth fliegen und mit dem Jeep weiter durch Down Under ziehen. Wie seine Reiseroute genau verlaufen wird, das ist noch nicht geklärt, da ja der Südosten von Australien seit Monaten unter extremen Buschfeuern leidet. Ob es ihn schlußendlich doch nach Tasmanien zu Cayenne führen wird, das hängt vor allem von seinem Gesundheitszustand ab. 

Ich werde zu Hause in Österreich bleiben und meine Familie und insbesondere das neue jüngste Familienmitglied genießen. Somit ist die Crew der Cayenne seit 10 Jahren das erste Mal voneinander getrennt. Einer Herausforderung, der wir uns beide mit gemischten Gefühlen stellen. 

Einer weiteren Challenge, der sich der „Solo Traveler“ in naher Zukunft stellen wird, ist unsere Website. Nun ist es an der Zeit, dass er die Feder selbst in die Hand nimmt und uns mit seinen Reiseberichten am Laufenden hält.

Lasst uns gespannt sein, auf das, was 2020 uns bringen wird! 

Prosit Neujahr!